Ebbe und Flut – fiktiv –

Dein Haar spiegelte die Sonne wider. Ich muss an das funkelnde Meer denken, in das ich meine schweren Gedanken wie Steine versenkte. Du bist einfach gegangen. Hast mein Leben leer und ohne Seele zurückgelassen. Das Herz ist schwer. Verlassen, wie Felsen und Berge, die keiner mehr erklimmen will. Das Vertrauen ist zerflossen in der unendlichen Flut des Ozeans.

Die Ebbe setzte ein und hat meine Gedanken mitgenommen. Fortgespült und sie am Grunde des Meeres fest verankert. Die Unendlichkeit wird sie verschlingen und ich bin wieder frei …

2011

2 Gedanken zu „Ebbe und Flut – fiktiv –“

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